28. & 29. August 2026 · Lindach 4, 82256 Fürstenfeldbruck
Das Fruchtfolge-ABC
Servus, liebe Fruchtfliegen! Nach dem Hopfen kommt der Klee. Und mit dem Klee kommt ihr hoffentlich alle vierblättrig gut gelaunt. Damit ihr nicht bis zur Wurzel graben müsst, um eure Fragen beantwortet zu bekommen, haben wir hier alles von A bis Z zusammengeharkt. Was ihr hier nicht findet: einfach eine Mail an info@fruchtfolge.live, via Instagram oder vor Ort eine:n von uns anquatschen. Wir beißen nicht, wir düngen nur.
A wie App
Sie ist fertig! Unsere Festival-App gibt’s ab jetzt hier:
Einfach draufgehen, herunterladen, installieren, fertig. Kein Appstore, kein Konto, keine Anmeldung mit Blutprobe.
Drin sind Timetable, Infos und alles, was ihr sonst über den Acker hinweg brüllen müsstet. Am schlauesten installiert ihr sie vor der Anreise, dann habt ihr sie schon, wenn ihr sie braucht.
A wie Anreise mit dem Auto
Ihr wollt zu Lindach 4, 82256 Fürstenfeldbruck. Oder ihr klickt einfach hier: Google Maps
Achtung, Baustelle! Die B471 ist von Inning her (also von der A96 kommend) bis Fürstenfeldbruck gesperrt. Wer aus dem Süden anrollt, plant bitte um. Aus nördlicher Richtung (Dachau, A8) kommt ihr ganz normal durch. Aktuelle Infos zur Sperrung gibt’s hier bei der Stadt Fürstenfeldbruck.
A wie Anreise mit Bus & Bahn
Wir lieben Menschen, die uns die Wiese nicht zuparken. Deshalb: Wer öffentlich anreist, bekommt gegen Nachweis einen kleegrünen Welcome-Pfeffi. Einfach das Öffi-Ticket am Einlass herzeigen und minzig begrüßt werden.
Aus München: Mit der S3 bis Maisach, dort in den Bus 873 Richtung Fürstenfeldbruck, aussteigen an der Haltestelle „Lindach, Abzw.”. Ab da einfach den Schildern folgen, verlaufen kann man sich eigentlich nur, wenn man’s drauf anlegt.
Aus Fürstenfeldbruck: Ebenfalls der Bus 873, nur in die andere Richtung (nach Maisach). Auch hier: „Lindach, Abzw.”
Wichtig: Bitte NICHT die S4 nach Fürstenfeldbruck nehmen! An genau dem Wochenende ist die Strecke gesperrt, der Bahnhof Fürstenfeldbruck wird nicht von der S-Bahn angefahren, es gibt Schienenersatzverkehr. Alle Details dazu bei der S-Bahn München. Nehmt lieber die S3 über Maisach.
A wie Abendkasse
Ehrliche Antwort: vielleicht. Wenn nach dem Vorverkauf noch Restkarten übrig sind, machen wir eine Abendkasse auf, aber garantieren können wir das nicht. Und weil unsere Buchhaltung auch ein Herz aus Ackerkrume hat: Karten an der Abendkasse sind teurer.
Kurzum: Schlagt im Vorverkauf zu. Spart Geld, spart Nerven!
A wie Awareness
Unser gesamtes Team ist Awareness-Team. Alle Helfer:innen erkennt ihr an Badges und Crew-Shirts, dazu kommen die offiziellen Ordner:innen in Uniform. Alle sind geschult, alle sind ansprechbar, und alle können jederzeit unsere Hauptansprechpartnerin dazuholen.
Neu und nicht zu übersehen: Wir haben dieses Jahr dedizierte Awareness-Leute, die den ganzen Abend nichts anderes tun, als auf euch zu achten. Erkennen könnt ihr sie an einem eindeutigen Haarreif — man kann sie schlicht nicht verwechseln. Wenn ihr Hilfe braucht, haltet einfach Ausschau nach dem Kopfschmuck.
Und es bleibt dabei: Ihr könnt jede Person mit Crew-Shirt oder Badge ansprechen, egal ob mit oder ohne Haarreif. Wir kümmern uns dann sofort darum.
Wenn euch etwas komisch vorkommt, wenn sich jemand daneben benimmt, wenn ihr euch unwohl fühlt oder wenn ihr einfach jemanden braucht: Sprecht uns an. Egal wie klein euch die Sache vorkommt. Dafür sind wir da.
B wie Barrierefreiheit
Ganz ehrlich und ohne Beschönigung: Wir sind auf einem Feld. Acker, Wiese, Naturboden, kein Asphalt. Das heißt, unser Gelände ist derzeit leider nicht barrierefrei, weder die Wege noch die Sanitäranlagen.
Das tut uns aufrichtig leid, und wir bitten um Verständnis. Wir arbeiten daran, das in den kommenden Jahren besser hinzubekommen. Wenn ihr trotzdem kommen wollt und wissen möchtet, was vor Ort geht: schreibt uns vorher, dann schauen wir gemeinsam, was sich machen lässt.
B wie Bändchen
Beim ersten Einlass wird euer Ticket gescannt und entwertet, im Tausch gibt’s euer Festivalbändchen. Das kommt ans Handgelenk und bleibt da. Das ganze Wochenende.
Kaputt oder abgemacht = ungültig. Dann kommt ihr weder aufs Gelände noch auf den Campingplatz zurück. Also: nicht dran rumzupfen, auch wenn’s juckt.
B wie Bargeld (und Karte!)
Gute Nachricht für alle, die es beim Abheben vergessen haben: Wir haben jetzt auch Kartenzahlung. An der Kasse am Einlass, an der Bar, beim Essen und am Merch-Stand könnt ihr ganz normal mit Karte zahlen.
Eine kleine Bitte trotzdem: Bargeld ist uns lieber. Bei jeder Kartenzahlung gehen Gebühren ab, und die fehlen uns dann an anderer Stelle — beim Line-up, beim Klee, beim Pfeffi. Wer also ohnehin Scheine dabei hat: immer gern.
Zwei Dinge noch:
- Es gibt keinen Geldautomaten auf dem Gelände. Hebt lieber vorher ab.
- Die Spenden an der Zanzibar gehen ausschließlich in Bargeld. Dort steht kein Kartenlesegerät, dort steht Bärwurz. Also: ein paar Münzen einstecken (siehe Z wie Zanzibar).
C wie Camping
Im 2-Tagesticket ist der Campingplatz inklusive. Kein Aufpreis, kein Extra-Ticket, keine Geheimgebühr.
- Ab Freitag 14:00 Uhr könnt ihr euer Wohnzimmer aufbauen.
- Bis Sonntag 14:00 Uhr muss der Platz wieder geräumt sein. Danach gehört die Wiese wieder dem Klee.
- Einen bestimmten Platz können wir nicht reservieren: unser Einweisungsteam sagt euch, wo’s hingeht.
Wichtig: Der Campingplatz ist nur für Leute mit 2-Tagesticket. Mit einer Tageskarte kommt ihr leider nicht in den Campinggenuss, auch nicht eine Nacht.
C wie Cannabis
Kurz und klar: Cannabis ist in Deutschland legal, und unser Festival ist ohnehin ab 18. Ihr müsst also nicht heimlich hinterm Dixi verschwinden.
Ein paar Dinge, die uns trotzdem am Herzen liegen:
- Es bleibt bei den gesetzlichen Grenzen. Erlaubt ist, was erlaubt ist. Weitergabe, Verkauf oder Handel auf dem Gelände sind es nicht. Wer dealt, fliegt.
- Alles andere bleibt verboten. Illegale Substanzen sind bei uns weiterhin tabu, daran ändert die Legalisierung nichts.
- Denkt an eure Nachbarn. Nicht alle mögen den Geruch, manche vertragen ihn schlecht. Ein bisschen Rücksicht auf der Wiese kostet nichts.
- Und ganz wichtig: Wir stehen auf einem knochentrockenen Feld. Was für Grills und Fackeln gilt, gilt auch für Kippen und Joints.Glut gehört ausgedrückt, nicht weggeschnippt. Bringt einen Taschenaschenbecher mit oder nutzt unsere Behälter. Ein brennender Acker wäre das unlustigste Late Night Special der Festivalgeschichte.
- Wer fährt, fährt nüchtern. Auch das ändert sich durch die Legalisierung nicht. Siehe R wie Ruftaxi.
D wie Duschen & Dixies
Ja, es gibt beides! Duschen mit Waschbereich und ausreichend Dixi-Toiletten. Ihr müsst also weder verwahrlosen noch in die Ackerkrume sch***en.
E wie Einlass & Einlasszeiten
- Freitag: Camping ab 14:00 Uhr, Festivalgelände ab 16:00 Uhr
- Samstag: Festivalgelände ab 12:00 Uhr
- Schluss: an beiden Tagen jeweils um 00:00 Uhr
Ja, auch am Freitag ist um Mitternacht Feierabend auf der Bühne. Das ist keine Schikane, sondern der Lärmschutz — und der ist auf dem Land ein besonders lichtempfindliches Pflänzchen. Rundherum wohnen Menschen, die morgens die Kühe nicht auf „später” stellen können. Wir wollen nächstes Jahr wiederkommen, und dafür halten wir uns brav an die Uhr.
Die guten Nachrichten: Bis dahin geben wir alles. Und danach ist auf dem Campingplatz noch lange nicht Schluss — nur eben in Gesprächslautstärke (siehe N wie Nachtruhe).
Am Einlass braucht ihr euer gültiges Ticket — digital auf dem Handy oder ausgedruckt, aber bitte unentwertet und nicht zerknüllt.
E wie Erste Hilfe
Wir haben eine Ersthelferin vor Ort und Verbandskästen am Eingang. Für alles Ernsthafte gilt wie überall: 112.
Kleiner Hinweis von euren Fruchtfliegen: Trinkt Wasser. Esst was. Schlaft ein bisschen. Die meisten Notfälle auf Festivals sind eigentlich nur schlecht getarnte Dehydrierung.
E wie Essen
Kein Mensch soll bei uns hungrig durch die Reihen wanken. Es gibt:
- Gegrilltes
- Hot Dogs
- Pommes
- Falafel
Alles auch vegetarisch und vegan: bei uns muss keiner traurig am Salatblatt knabbern. Preislich bewegen wir uns zwischen 3 und 6 Euro.
Allergien? Fragt einfach beim Personal am Stand nach, die wissen Bescheid und helfen euch gerne weiter.
F wie Fahrrad
Radler:innen sind bei uns Ehrengäste. Es gibt für euch ein Welcome-Radler obendrauf.
Aber: Wir haben keine Fahrradständer. Bringt bitte ein Schloss mit und lehnt euer Radl irgendwo Sinnvolles an.
F wie Feuer
Kein offenes Feuer, keine Grills, keine Fackeln. Es ist trocken, wir stehen auf einem Feld, und ein abgefackelter Acker wäre für die Fruchtfolge dann doch etwas zu radikal.
Kleine Campinggaskocher sind erlaubt, Kaffee am Samstagmorgen muss sein. Sollte die Feuerwehr uns aber empfehlen, auch die einzuschränken, tun wir das kurzfristig. Bitte habt dafür Verständnis.
F wie Fotos
Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht auch mit richtiger Kameraausrüstung. Macht schöne Bilder, verlinkt uns, taggt uns.
Umgekehrt gilt: Mit dem Betreten des Geländes stimmt ihr zu, dass ihr auf unseren Fotos und Videos landen könnt und wir diese für Website, Social Media und Presse verwenden dürfen.
G wie Gehörschutz
Bringt welchen mit. Wirklich. Euer Gehör wächst nicht nach wie Klee.
Wer’s vergisst: Wir haben Gehörschutz gegen eine kleine Spende dabei.
G wie Glas
Glas ist erlaubt bei uns, auch im Infield, weil ihr alle verantwortungsvolle Menschen seid. Wir erlauben jedoch nicht das Mitbringen von Getränken ins Infield. Gebt eure Spenden für die Zanzibar (siehe weiter unten) am Eingang ab, sie erwarten euch in all ihrer Enzianigen Schrecklichkeit an der Zanzibar wieder.
H wie Hunde
Hunde dürfen mit, wenn sie durchgehend an der Leine geführt werden.
Aber ganz im Ernst, von Herzen: Lasst eure Hunde lieber daheim. Ein Musikfestival ist für Tiere richtig, richtig viel Stress. Lärm, Menschenmassen, fremde Gerüche, kein Rückzugsort. Eurem Vierbeiner ist mit einem ruhigen Wochenende bei Oma deutlich mehr geholfen. Bei auffälligem Verhalten müssen wir leider einen Platzverweis aussprechen.
H wie Handynetz
Netz ist da. Ihr könnt also posten, streamen, eure Freunde herbeirufen. Und zum Laden stellen wir euch Steckdosen zur Verfügung.
I wie Infield
So nennen wir den eigentlichen Festivalbereich vor der Bühne. Dort gilt:
- Keine eigenen Getränke — die gibt’s bei uns, und zwar günstig (siehe unten).
- Taschen bis zur Größe eines kleinen Rucksacks dürfen mit rein. Alles, was eher nach Umzugskarton aussieht, bleibt draußen.
- Unser Security-Personal schaut in die Taschen rein und sucht nach verbotenen Gegenständen (siehe V wie Verbotene Gegenstände). Das geht schnell, das tut nicht weh, und es ist einfach Fürsorge für alle. Wer vorher grob aufräumt, kommt schneller durch.
- Kostenloses Trinkwasser steht bereit.
J wie Jugendschutz
Das Fruchtfolgefestival ist ab 18. Ohne Ausnahme, ohne Muttizettel, ohne “aber ich bin fast 18”. Der Ticketkauf und der Einlass sind erst ab 18 Jahren möglich. Bringt bitte einen Ausweis mit.
K wie Klee
Nach dem Hopfen kommt der Klee — so will es die Fruchtfolge, so will es Joe, und so wollen es die Regeln der Landwirtschaft.
Klee ist übrigens die perfekte Feldfrucht für ein Festival wie unseres: Er bindet Stickstoff, macht den Boden für alle danach besser und wächst am liebsten im Verbund. Kommt euch bekannt vor? Uns auch.
Und wenn ihr ein vierblättriges findet: behaltet es. Ihr habt es euch verdient.
K wie Kartenzahlung
Gibt’s jetzt! An Einlass, Bar, Essensstand und Merch könnt ihr mit Karte zahlen.
Nur an der Zanzibar bleibt es beim Bargeld, dort läuft alles über frei gewählte Spenden.
Und ganz leise gesagt: Über Bargeld freuen wir uns mehr, weil dann keine Gebühren abgehen. Aber niemand muss deswegen hungrig oder durstig bleiben — siehe B wie Bargeld (und Karte!).
L wie Line-up
Freitag, 28.08. Heckspoiler (AT) · Wuolja (ES) · AKaRinde · Powasser & Moskau78 · Fritz Sauerkraut Late Night Special: DNVZ
Samstag, 29.08. Skraeckoedlan (SE) · Poolhead · Señorez Cabronez (ES) · Odysseus · Dessert Oracle · Fromage vom Arsch · Träsh · Räckler · Orchid Tribe Late Night Special: Mad Mother
Die genauen Spielzeiten findet ihr im Timetable auf unserer Startseite, bei Instagram oder auf unserer App.
M wie Merch
Bandmerch? Selbstverständlich. Direkt von den Künstler:innen, direkt in eure Sammlung.
Und von uns? Sagen wir mal so: Es könnte sein, dass da noch das eine oder andere fruchtige Gimmick am Stand liegt. Mehr verraten wir nicht. Guckt einfach vorbei, bevor es weg ist. (Denkt an B wie Bargeld.)
N wie Nachtruhe
Auf dem Campingplatz gilt von 00:00 bis 08:00 Uhr Nachtruhe. Musik bitte nur in Gesprächslautstärke — die Bluetooth-Box darf mit, aber nicht auf Anschlag.
Wir wohnen hier nicht allein: rundherum sind Nachbarn, Tiere und Menschen, die morgens raus müssen. Und ehrlich, ein bisschen Schlaf tut euch am Samstag auch ganz gut.
N wie Notfall
112. Und danach direkt jemanden aus dem Team ansprechen, damit wir helfen und die Rettung einweisen können.
P wie Parken
Kostenlos und ohne Anmeldung. Einfach kommen, unser Team weist euch ein.
Und nochmal: Camping gibt’s nur mit dem 2-Tagesticket.
P wie Pavillon
Pavillons sind erlaubt. Schatten und Regenschutz sind auf einem Feld Gold wert.
Nicht erlaubt: motorbetriebene Stromaggregate. Die sind laut, stinken und passen ungefähr so gut zu einem Kleefeld wie ein Presslufthammer zur Meditation.
P wie Pfeffi
Ein Euro. Ein Euro.
R wie Ruftaxi
Ihr wollt nachts noch heim, aber der Bus fährt nicht mehr? Nach Betriebsschluss könnt ihr ein Ruftaxi zum MVG-Tarif bestellen. Alle Infos, Zeiten und die Nummer findet ihr in der Ruftaxi-Broschüre des Landkreises Fürstenfeldbruck (PDF).
Speichert euch das lieber vorher ab. Um zwei Uhr nachts ein PDF suchen macht keinen Spaß.
S wie Sicherheitskontrolle
Am Einlass und auf dem Gelände darf unser Sicherheitspersonal Taschen kontrollieren und Leibesvisitationen durchführen. Das ist kein Misstrauen, das ist einfach Fürsorge für alle.
Da wir auch ein bisschen auf unseren leckeren Getränkekonsum angewiesen sind, von euch und zu fairen Preisen von uns, sind keine mitgebrachten Getränke im Infield erlaubt. Aber wir wären nicht die Fruchtfolge, wenn es auch nicht da eine Ausnahme gäbe, siehe Z wie Zanzibar.
Wer die Kontrolle verweigert, kommt nicht rein und bekommt kein Geld zurück. Gleiches gilt für Menschen, die schon vor dem Tor komplett neben der Spur stehen.
T wie Tickets
Tickets gibt’s bei Eventfrog:
- 2-Tagesticket inkl. Camping: 50,48 € (Gesamtpreis inkl. Gebühren)
- Tageskarte Freitag: 28,75 € (Gesamtpreis inkl. Gebühren)
- Tageskarte Samstag: 37,03 € (Gesamtpreis inkl. Gebühren)
Der Online-Verkauf endet am Donnerstag, 27.08.2026 um 18:00 Uhr.
T wie Trinkwasser
Kostenlos, auf dem ganzen Gelände. Bringt eine Flasche mit und füllt euch nach. Euer Kopf am Sonntag wird es euch danken.
V wie Verbotene Gegenstände
Bitte lasst zuhause:
- Waffen jeder Art
- Illegale Drogen
- Pyrotechnik und Fackeln
- Verbotene politische oder diskriminierende Symbole
- Motorbetriebene Stromaggregate
- Grills und offenes Feuer
Das gilt auf dem gesamten Gelände inklusive Campingplatz. Wer damit erwischt wird, fliegt ohne Erstattung.
V wie Vielfalt
Das ist uns wichtig genug für einen eigenen Buchstaben:
So wie ein Acker nur aufblüht, wenn verschiedene Feldfrüchte wachsen dürfen, lebt auch unser Festival von Vielfalt. Egal wo du herkommst, wen du liebst, wie du aussiehst, wie du dich fühlst oder wie du dein Leben lebst du bist hier willkommen.
Und genauso klar: Diskriminierung hat bei uns keinen Platz. Rechtsextremismus hat bei uns nichts verloren. Wer das nicht mitträgt, ist auf dem falschen Feld.
V wie Verpflegung selbst mitbringen
Auf dem Campingplatz: klar, selbstverständlich, bringt mit was ihr braucht.
Im Infield: eigene Getränke bleiben draußen. Dafür sind unsere Preise auch keine Frechheit (siehe W wie Was kostet ein Bier).
W wie Was kostet ein Bier?
Setzt euch:
Leitungswasser | kostenlos |
Pfeffi | 1 € |
Sprudelwasser | 2 € |
Softdrinks, Radler, alkoholfreies Bier | 3 € |
Bier | 4 € |
Weinschorle | 5 € |
Diskoschorle | 6 € |
Longdrinks | 7 € |
W wie Wetter
Wir spielen bei jedem Wetter. Regen ist nur flüssiger Sonnenschein, und auf einem Acker gehört Matsch zum Konzept.
Nur wenn es wirklich gefährlich wird, schweres Unwetter, Sturm, Hagel, müssen wir unterbrechen oder abbrechen. Sicherheit geht vor Setlist.
Was das für euch heißt: Gummistiefel, Regenjacke, warme Klamotten für die Nacht. Und Sonnencreme, denn Ende August kann auch das Gegenteil passieren.
W wie Wiedereinlass
Kein Problem, solange euer Bändchen unbeschädigt am Handgelenk sitzt. Ihr könnt zwischen Gelände und Campingplatz hin- und herwandern, so oft ihr wollt.
Z wie Zanzibar
Kennt ihr das? Ganz hinten im Schrank steht seit dem letzten Geburtstag noch ein Fingerbreit Obstler. Daneben ein Norgerl Kräuterlikör, das keiner mehr anfasst. Genau die meinen wir.
Bringt eure Schnapsnorgerl mit und spendet sie unserer Zanzibar! Dort werden die gesammelten Restbestände gegen eine frei gewählte Spende ausgeschenkt, ihr entscheidet, was es euch wert ist. Was reinkommt, bleibt im Festival.
Eine kleine Einschränkung müssen wir uns leider erlauben: Wir behalten uns vor zu sortieren. Kistenweise Gin werden wir an der Zanzibar nicht sehen, den gibt’s ordentlich an der Bar. Aber ein Bärwurz aus der Steinflasche, ein rätselhafter Selbstgebrannter von Onkel Sepp, ein Likör mit handgeschriebenem Etikett? Her damit. Genau dafür wurde die Zanzibar erfunden.
Z wie Zelt
Bringt eins mit, wenn ihr bleibt. Heringe, die auch in trockenen Boden gehen, sind übrigens die beste Investition eures Wochenendes.
Z wie Zusammenkehren
Wir bitten euch von Herzen: Nehmt euren Müll wieder mit. Der Acker hier ist kein Festivalgelände, sondern ein Feld, auf dem nächstes Jahr wieder etwas wachsen soll. Was ihr liegen lasst, liegt buchstäblich im Boden.
Zeltleichen, Campingstühle, Kartons alles, was ihr herbringt, könnt ihr auch wieder mitnehmen. Wir danken euch unglaublich dafür!
Und jetzt: Kommt vorbei, macht euch schmutzig, singt mit und mosht den Acker um.
Mit <3 von euren Fruchtfliegen 🍀
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